Diese Seite ist ursprünglich entstanden, weil ich mein Wissen über die Aromatherapie weitergeben wollte.
Aromatherapie hat nichts mit Esoterik zu tun. Es bezeichnet die Behandlung des Körpers und der Seele mit ätherischen Ölen, welche in unterschiedlichen Verfahren aus Pflanzen gewonnen werden. Jede Pflanze hat ihre eigene Wirkungsweise, abhängig von der Zusammensetzung der Inhaltsstoffe. Diese wurden vor Allem in Grossbritannien ausgiebig erforscht und ebenso ihre Wirkung auf bestimmte Beschwerden.
Die richtige Anwendung der Aromatherapie kann bei bestimmten Beschwerden entweder unterstützend zur Allgemeinmedizin oder in manchen Fällen (wie zum Beispiel bei einem grippalen Infekt) zur Heilung eingesetzt werden. Dabei sollte man aber bitte nie versäumen, vorher einen Arzt zu konsultieren und sich eine fundierte Diagnose einzuholen. Außerdem kann man mit den Ölen die Immunkräfte des Körpers stärken, ebenso die Seele. Ätherische Öle sind hervorragend geeignet, die Stimmung zu heben und für seelisches Wohlbefinden zu sorgen.
Auf den Seiten, die sich unter der Überschrift Aromatherapie befinden, kann man sich darüber informieren, wie ätherische Öle in selbstgemachter Kosmetik eingesetzt werden können, welche Wirkungen die einzelnen Öle haben, ebenso welche Nebenwirkungen diese haben können, es findet sich eine Liste der Beschwerden, die mit ätherischen Ölen behandelbar sind und Links von Bezugsquellen. Fragen und weitere Anregungen für diese Seite können im Forum behandelt werden. Über Feedback freue ich mich sehr.
Momentan ist ja das Wort "Aromatherapie" in aller Munde. In der Werbung wird man an allen Ecken damit konfrontiert. Da ist "es" plötzlich in Duschgels, Weichspüler, Kerzen... und und und.
Blödsinn! Was die Werbung uns als Aromatherapie zu verkaufen versucht, ist nichts weiter als eine Modeerscheinung, hat aber mit der Sache an sich gar nichts zu tun.
Aromatherapie ist das Bestreben, durch ätherische öle das Gleichgewicht zwischen Körper und Seele herzustellen und / oder Beschwerden (auch psychosomatische) zu lindern und zu heilen.
Die Natur bietet gegen fast jede Krankheit ein Heilmittel an. Der Mensch hat nur leider in seiner Arroganz, besser als die Natur sein zu wollen und alles künstlich herstellen und imitieren zu können, grösstenteils die Fähigkeit verloren, diese Heilmittel zu erkennen oder zu nutzen. Ich erlebe immer wieder, dass ärzte sich hochnäsig gegen den Einsatz von Naturheilmitteln aussprechen, weil sie "nicht daran glauben" (O-Ton eines Internisten). Dabei ist es eigentlich gar nicht nötig, daran zu glauben, denn es gibt, gerade in der Aromatherapie, sehr gute Forschungsergebnisse.
In England ist der Beruf des Aromatherapeuten ein Ausbildungsberuf. Die Wirkungsweisen und Gegenanzeigen der öle sind bis ins Detail erforscht und es gibt sehr gute Literatur dazu. Zu meinem Glück ;-)
Ich bin eigentlich mehr durch Zufall (oder Schicksal) an die Aromatherapie geraten.
Vor ca. 9 Jahren hatte ich das grosse Glück, an eine ärztin zu geraten, die eher zu Naturheilmitteln als chemische Keule tendierte. Damals war ich doch sehr erstaunt, als mein bis dahin chronischer Schnupfen, verbunden mit jährlich 4 mal auftretenden Nebenhöhlenentzündungen, plötzlich innerhalb von 3 Tagen abklang und danach völlig verschwand.
Allerdings dachte ich ein Jahr später, es habe einen Rückfall gegeben. Ich hatte die "üblichen" Schmerzen im Gesicht und da meine ärztin zu der Zeit in Urlaub war, ging ich zu einem Hals-Nasen-Ohren-Arzt. Mein Entsetzen war ziemlich gross, als dieser eine Trigeminusneuralgie diagnostizierte und mich mit den Worten wegschickte, dagegen sei er machtlos.
Ich informierte mich über diese Neuralgie und fand heraus, dass es sich hierbei um eine Reizung des Nervs im Gesicht handelte, die im Normalfall irgendwann chronisch wird und die kaum heilbar ist. Ich erinnerte mich an eine Bekannte, der man irgendwann den Nerv durchtrennte, um sie endlich von den unerträglichen Schmerzen zu befreien. Keine netten Aussichten.
Zu meinem Glück beschäftigte ich mich zu der damaligen Zeit schon länger mit Rüdiger Dahlke, der Bücher wie "Krankheit als Weg" und ähnliche verfasst hat, in welchen er sich mit der Frage beschäftigt, welche seelischen Probleme zu immer wiederkehrenden Beschwerden bestimmter Art führen. Beispiele: der Ausdruck "ich habe die Nase voll", "das geht mir an die Nieren" u.s.w. kommen nicht von ungefähr. Ein Mensch, der chronischen Schnupfen hat, sollte sich mal mit dem Gedanken beschäftigen, wovon er die Nase voll hat und diese Ursache abstellen. Er würde erstaunt feststellen, dass sein Schnupfen auch verschwindet.
Rüdiger Dahlke hatte auch ein Kapitel über Trigeminusneuralgie. Darin schrieb er: "Menschen mit dieser Neuralgie tragen "eine Maske zur Schau", weil sie in einer bestimmten Angelegenheit gute Miene zu bösem Spiel machen müssen.
Komisch, ich wusste auf Anhieb, was er meinte. Half aber leider nicht, denn ich hatte keine Chance, es abzustellen. Allerdings schrieb er auch: "Man sagt, Rosenöl sei wirksam dagegen. Ich habe es noch nicht ausprobiert, aber es soll helfen."
Also ging ich in eine Apotheke und besorgte mir Rosenöl. Sauteuer, ich habe für 1 ml 25 Mark bezahlt. War mir allerdings in dem Moment egal, denn ich konnte bei Tageslicht nur noch mit Sonnenbrille das Haus verlassen, weil die Schmerzen unerträglich waren.
Tja, und dann befolgte ich den Rat Rüdiger Dahlkes, den Nerv mit Rosenöl zu bestreichen. Es war, als hätte man einen Schalter umgelegt! Klick, Schmerz weg. Ich dachte, das kann doch gar nicht sein....
Also bin ich dann losgezogen und hab mich mit Literatur eingedeckt. Tatsächlich wird beschrieben, dass Rosenöl neuralgisch wirkt. Es war keine Einbildung.
Dann hab ich mich ernsthaft mit dem Thema Aromatherapie beschäftigt, habe Bezugsquellen aufgetan, hab mich mit verschiedenen ölen eingedeckt. Irgendwie wurde ich schon immer mit Menschen konfrontiert, die Beschwerden haben. Das war auch schon vorher so. Eine Nachbarin mit einer Warze unter dem Fuss, deren Doc sich an dem Ding die Zähne ausbiss. Die Behandlung mit den beschriebenen ölen liess die Warze nach 5 Tagen einfach abfallen ;-) (Das Gesicht der Nachbarin war witzig *g*) Eine andere Nachbarin mit einem Rundlauf am Daumen, welcher innerhalb ein paar Tagen abheilte. Eine Kollegin mit heftigster Akne, die verschwand.
So hat es angefangen.
Ich vertiefte mich immer mehr in die Materie und war immer verblüffter über die Wirksamkeit. Allerdings gibt es dafür auch eine gute Erklärung.
Heutzutage ist so vieles in unserer unmittelbaren Umgebung mit Antibiotika belastet, dass wir unmengen an resistenten Bakterienstämmen gezüchtet haben. Meine Schwester, die als Biolaborantin in der Antibiotikaentwicklung arbeitete, berichtete, dass sie gezwungen seien, immer schneller immer neue Antibiotika zu entwickeln, da sich die Resistenzen immer schneller herausbildeten.
Da der Mensch aber schon seit langer Zeit nicht mehr mit Naturheilmitteln gegen Bakterien vorgeht, sind die Abwehrmechanismen bei den herzigen Viechern nicht mehr stark entwickelt, so dass der Kontakt mit diesen Gegenmitteln sehr wirksam ist.
Ausserdem kennt die Pharmaindustrie kaum wirksame Mittel gegen Viren. Die Natur dagegen hat eine ganze Reihe sehr wirksamer Stoffe gegen diese. Miteinander kombiniert entwickeln sich wieder andere Wirksamkeiten, so dass eine breit gefächerte Palette entsteht. Gerade gegen Viren erzielt man mit ätherischen ölen immer sehr gute Ergebnisse, wie sich bei Warzen, Gürtelrose und Herpes zeigt.
An dieser Stelle möchte ich mal kurz etwas zu Herpes und Gürtelrose anmerken. Diese Viren tragen 95 % der Bevölkerung in sich. Es sind Windpockenviren, die sich in ruhender Form im Körper befinden. Es kann durch Schwächung des Immunsystems oder durch Stress dazu kommen, dass diese Viren eine Angriffsfläche finden. Was dann zu besagtem Herpes oder gar zu Gürtelrose führen kann. Es hat, im Gegensatz zu landläufiger Meinung, nichts mit "Unsauberkeit" oder "schlechtem Lebenswandel", geschweige denn mit "Lotterleben" zu tun.
Womit wir dann auch zu den Behandlungsmethoden kommen. Herpes simplex und Herpes Zoster (Gürtelrose) lassen sich mit den gleichen ölen behandeln. Eine Mischung aus T-Baum, Eukalyptus und Bergamotte zu gleichen Teilen, täglich mehrmals auf die befallenen Stellen aufgetragen, lassen die Bläschen innerhalb kürzester Zeit verschwinden und dämmen die Infektionsgefahr des umliegenden Gewebes ein. Als Nebeneffenkt stärken diese öle das Immunsystem, wirken Stresssymptomen entgegen und behandeln so ganz nebenbei auch noch die mitbegleitenden Faktoren für die Infektion.
Ich hatte eine Kollegin, die 9 Wochen von ihrem Arzt gegen Gürtelrose erfolglos behandelt wurde und die unter grossen Schmerzen litt. Ich habe das damals leider viel zu spät mitbekommen. Ich brachte ihr besagte Mischung mit und instruierte sie über die Vorgehensweise. Zwei Tage später bekam ich von Ihrem Lebensgefährten einen riesigen Blumenstrauss in die Hand gedrückt, als Dankeschön, weil Helga endlich wieder schlafen konnte. Die Schmerzen waren weg, der Heilungsprozess hatte eingesetzt. Drei Wochen später war die Gürtelrose weg. Ihr Arzt wollte unbedingt von ihr wissen, was sie gemacht hatte, denn ihm war klar, dass es nicht durch die Medikamente vergangen war, die er ihr verschrieben hatte. Er hat dann tatsächlich die öle bei anderen Patienten auch eingesetzt, mit dem gleichen Erfolg.
Dies zur Erklärung, was Aromatherapie wirklich bedeutet. Man kann mit diesen ölen wirklich heilen. Natürlich kann man sie auch benutzen, um überhaupt gesund zu bleiben. Das Immunsystem stärken, Stress abbauen, depressive Stimmungen vertreiben. Mein Bestreben mit dieser Seite liegt darin, dieses Wissen etwas mehr zu verbreiten. Denn ich selbst war früher sehr anfällig. Seit ich meine Cremes und Körperlotionen selbst herstelle und mit den ölen versetze, bekomme ich so schnell keine Erkältung mehr und wenn sich mal eine ankündigt, kann ich sie sofort unterbinden.
Natürlich ist es keine Garantie dafür, von allem verschont zu bleiben. Der Alltag fordert wohl immer seinen Tribut. Aber die öle können helfen, auftretende Beschwerden schnell einzudämmen. Aus diesem Grunde sollen die folgenden Seiten eine Hilfestellung sein, die entsprechenden öle zu finden und sich selbst zu helfen.
Noch eine Anmerkung zum Schluss: Aromatherapie erspart nicht den Gang zum Arzt. Eine vernünftige Diagnose ist auch hier das A und O. Aber es ist durchaus möglich, mit den ölen den Heilungsprozess zu beschleunigen und zu unterstützen. Allerdings ist es auch angezeigt, den Arzt darüber zu unterrichten und evtl. Wechselwirkungen zu erörtern.
Man sollte auch beachten, daß z.B. der gleichzeitige Einsatz von homöopathischen Mitteln und ätherischen ölen die Wirkung der homöopathischen Mittel aufheben kann. Also bitte immer bedenken: keine Alleingänge und auch die Nebenwirkungen beachten!

